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Informationen zum Sumatra Kopi Luwak Kaffee vom Berliner Kaffeekontor

Informationen zum Sumatra Kopi Luwak Kaffee vom Berliner Kaffeekontor

Informationen zum Kopi Luwak Kaffee vom Berliner Kaffeekontor

Herkunft und Plantage
Dieser ganz besondere Kaffee, auch "Katzenkaffee" genannt, stammt von der Insel Sumatra in Indonesien. Es handelt sich hierbei um Kaffeebohnen, die von einer bestimmten Schleichkatzenart gefressen und wieder ausgeschieden werden. "Kopi" ist der indonesische Name für Kaffee und "Luwak" bezeichnet den Wieselähnlichen, nachtaktiven Baumbewohner, der sich vom Fruchtfleisch der Kaffeekirschen ernährt. Die nicht verdaulichen Kaffeebohnen allerdings werden durch die Enzyme der Tiere natürlich fermentiert, sodass sich das bekannte dunkle und volle Aroma entwickeln kann. Und so verzücken diese gründlich gewaschenen und zart gerösteten Bohnen eine wachsende Fangemeinde auf der ganzen Welt.

Charakter und Geschmack
Aufgrund seines geringeren Eiweißgehalts ist der Kopi Luwak deutlich weniger bitter als andere Kaffeesorten. Sein würziges, volles Aroma ist sirupartig und weist zartbittere, schokoladige Nuancen mit leicht holzigen Noten auf. Im Nachgeschmack glänzt er mit seiner milden Säure.

Plantagen-Info
Die Plantagen befinden sich in der Aceh Provinz auf der Insel Sumatra. In den Distrikten von Bener Meriah und Takengon werden eine Vielzahl an Arabica Sorten gepflanzt. Hauptsächlich vertreten ist jedoch die Ateng Super Varietät, die sich wegen ihrem hohen Ernteertrag und ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Pilzbefall durchgesetzt hat. Die Anbaugebiete liegen bei 1.500 bis 1.600 Meter über dem Meeresspiegel, die maximale Produktion liegt zwischen 150 und 200 kg pro Monat.


Besonderheiten
Alle Arabica-Kaffees in Indonesien werden von Hand gepflückt, egal ob sie von Kleinbauern oder auf mittelgroßen Gütern angebaut werden. Heute wird mehr als 90 % des Kaffees auf Farmen mit durchschnittlich einem Hektar angebaut. Bei der ungewöhnlichsten Form der Kaffeeverarbeitung in Indonesien entsteht der „Kopi Luwak“. Die reifen Kaffeekirschen werden von der Schleichkatze gefressen. Bei der Verdauung werden die äußeren Schichten der Frucht entfernt. Die ausgeschiedenen Kaffeebohnen werden gesammelt, gewaschen und getrocknet.

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